Der Präsident der Deutsch-Tunesischen Gesellschaft e.V., Herr Raouf Khammassi, lud am Samstag nach Köln ein, um die Verabschiedung des Botschafters der Tunesischen Republik, S.E. Ahmed Chafra, im Hotel XII Apostel am Heumarkt zu feiern.

S.E. Ahmed Chafra leitete vier Jahre die tunesische Botschaft in Berlin mit großem diplomatischem Gespür, verantwortungsvoll und effektiv in seinen Entscheidungen, was insbesondere auch in der letzten Phase seiner Amtszeit während der Pandemie Corona zum Tragen kam.

Der Kölner Bürgermeister Dr. Ralf Heinen freut sich auf eine gute weitere Zusammenarbeit zwischen Tunis und Köln und wünscht Herrn Botschafter für seine neuen Aufgaben im Auswärtigen Amt in Tunis viel Erfolg.

Herr Rüdiger Dröger aus Köln übergab dem Botschafter die Broschüre einer Kölner Schule zum Thema Gartenbau und Jugendclub in Tunis.

Eine weitere Broschüre der Städtepartnerschaftsvereine beinhaltet herausragende Projekte der Vereine Köln-Tunis, wie das Gartenbauprojekt und die Unterstützung eines Waisenhauses (Nähe Bardo) mit 19 Kleinkindern.

Aus Münster reiste Herr Thomas Kollmann mit Ehefrau Petra zur Verabschiedung nach Köln, um sich beim Botschafter für die Unterstützung und die Wiederaufnahme der freundschaftlichen Beziehungen zwischen Monastir und Münster, die seit 2019 fünfzig Jahre bestehen, zu bedanken. 'Die Goldhochzeit' wurde in Münster gefeiert, wo Seine Exzellenz Chafra, Raouf Khammassi und Ezzedine Zerria die Jubiläumsfeier besuchten.

Gabriele Kamensky, Sektionsleiterin Hamburg, Schleswig-Holstein und Bremen, sieht in der Begegnung die Botschaft für Frieden, Solidarität, gegenseitigem Respekt, Verständigung, Freundschaft, eine offene Gesellschaft, die zu ihren gemeinsamen Zielen steht. Sie überbringt dem Botschafter die große Interessensbekundung des Senates der Freien und Hansestadt Hamburg an einem Euro-Mediterran-Arabischen Wirtschaftsforum mit der Tunesischen Republik als Schwerpunktland. "In Hamburg sagt man Tschüss - das heißt Auf Wiedersehen" - inshallah! Ein Hamburg- Bildband und Honig aus Plön begleiten Seine Exzellenz nach Tunis.

 

Von Gabriele Kamensky
Sektion Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen

Salamaleikum, ich begrüße Sie alle sehr herzlich.

Ich erinnere mich – 2016/2017 lud Herr Präsident Khammassi die Sektion Hamburg zum gemeinsamen Fastenbrechen nach Köln ein – das war unsere erste Begegnung. Heute sitzen wir am Tisch des Restaurants XII Apostel in Köln.

Diese Wahl der Örtlichkeit ist kein Zufall – denn Nomen est Omen – der Name ist ein Zeichen. Ich sehe in diesen Begegnungen die Botschaft, die für Frieden, Solidarität, gegenseitigen Respekt, Verständigung, Freundschaft, eine offene
Gesellschaft und gemeinsame Ziele steht.

Woran wir glauben – an Allah, an Gott, an die Ursprungsenergie – gedenken wir der Opfer der Pandemie in einer Schweigeminute. Unser Dank gilt auch den Regierungen, die mit ihren Maßnahmen noch Schlimmeres verhindert haben.
Wir sagen Danke, dass wir heute hier zur Verabschiedung unseres ehrwürdigen tunesischen Botschafters S.E. Ahmed Chafra aus Berlin zusammenkommen dürfen.

Wir kommen heute auch zusammen, um am kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Brückenbau zwischen Deutschland und der Tunesischen Republik weiterzuarbeiten.

Lassen Sie uns heute zu diesem Anlass nicht über Diktaturen, Demokratie sprechen – vielmehr betonen, dass wir einen Beitrag leisten wollen für das Überleben – dass wir alle so gut wie möglich überleben und unsere Kraft und
Energie verantwortungsvoll für die Zukunft einsetzen werden. In diesem Sinne steht auch das Motto der Arabischen Kulturwochen in Hamburg 2020/2021:
„Salam – Frieden und Umweltbewusstsein
Orient und Okzident in gemeinsamer Verantwortung Wenn nicht jetzt, wann dann?

Die gute Botschaft an S.E. Herrn Botschafter Chafra lautet und an alle lautet: Die Freie und Hansestadt Hamburg ist an einem Euro-Mediterran-Arabischen Wirtschaftsforum in Hamburg sehr interessiert – Tunesien als Schwerpunktland kooperierend mit den Maghreb-Nachbarländern, Nordafrika und der Mena-Region.

Wir haben nun die große Ehre, gemeinsam mit unserer Exzellenz Herrn Botschafter Ahmed Chafra seinen Abschied zu feiern und ihm für den weiteren beruflichen und persönlichen Weg Gesundheit, Glück und das Allerbeste zu wünschen.

Genießen wir den Abend mit guten Gesprächen
Lieber Herr Botschafter Chafra – in Hamburg sagt man „Tschüss – das heißt Auf Wiedersehen“ – inshallah!

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